Ratgeber

A – E
Bett
Daunen
Einschlafstörung

F – J
Federkern
Greenfirst
Hygiene

K – O
Lattenrost
Matratze
Naturhaar
ÖkoTex

P – T
Schlaf
Träume

U – Z
Zudecke



Beratertipps zum Lattenrost
Beratertipps zu den Schlaflagen
Beratertipps zum Kissen
Beratertipps für Decken
Beratertipps Orientierung im Matratzendschungel Teil 1
Beratertipps Orientierung im Matratzendschungel Teil 2

Die Bedeutung des Schlafes für eine gesundheitsbewusste Lebensweise wird unterschätzt. Über die Qualität und Beschaffenheit einer Matratze und ihres Überzuges sowie den dazugehörigen Lattenrost beeinflussen wir unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit stärker als oftmals angenommen wird. Bewegung und gesunde Ernährung am Tag sind uns bekannte Fitnessregeln. Ebenso können wir aber auch unseren Organismus in der Nacht aktiv unterstützen, um die regenerative Wirkung des Schlafes optimal zu nutzen. Nicht nur das Gehirn verarbeitet Erlebtes in der Nacht, auch der Körper durchläuft in der Schlafphase wichtige Prozesse zur Stabilisierung und damit zur Vermeidung von Körperschäden. Ein gesunder Schlaf verringert die Risikofaktoren für Allergien und Rückenleiden sowie sich häufende psychische Probleme, die das allgemeine Wohlbefinden negativ beeinflussen können.Ob die körperstützenden Eigenschaften einer Matratze voll zum Tragen kommen, hängt in entscheidendem Maß von dem Zusammenspiel von Matratze und Unterfederung ab. Die bekannteste Unterfederung ist der Lattenrost. Matratze und Unterfederung zusammen bezeichnet man als Bettsystem. Die beste Matratze kann ihre positiven Wirkungen nicht entfalten, wenn eine ungeeignete oder minderwertige Unterfederung dies verhindert. Die Unterfederung soll unterstützend wirken, darf aber nicht zu starr sein, um sich den gesunden, ständig wechselnden Schlafpositionen des darauf Liegenden anzupassen. Umgekehrt kann eine minderwertige Matratze nicht durch einen Komfortrahmen aufgewertet werden. Lattenroste bestehen aus einem Rahmen und den sogenannten Federleisten. Als Material sollte Holz wie z.B. Buche oder Birke verwendet werden.

Bei der Wahl einer neuen Matratze empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass diese einen abnehmbaren Bezug hat, der bei mindestens 60° C waschbar ist. Diese Hüllen lassen sich mittels Reißverschluss unproblematisch abnehmen. Je nach Typ sollten Matratzen regelmäßig abwechselnd gedreht oder gewendet werden, um eine gleichmäßige Abnutzung und damit eine längere Lebensdauer zu erreichen. Zu der Reinigung von Matratzen mittels Staubsauger gibt es unterschiedliche Auffassungen. Es können Schäden an der Versteppung entstehen, die eine Garantie ausschließen. Andererseits ist dies eine wirkungsvolle Reinigungsmethode gegen Milbenbefall. Heftiges Abklopfen oder Reinigungsversuche mit Schwamm und Seifenlauge schaden der Matratze, darauf sollten Sie verzichten.

Matratzen sind Verschleißprodukte. Auch bei guter Pflege ist eine hochwertige Matratze nach sieben bis zehn Jahren auszutauschen, insbesondere aus Gründen der Hygiene. Bei unzureichender Pflege oder z.B. bei feuchten und schlecht gelüfteten Räumen kann dieser Zustand auch schon nach wenigen Monaten eintreten. Spätestens, wenn sich gebildete Kuhlen nach Drehen und Wenden nicht mehr zurückbilden, sollte eine Matratze ausgetauscht werden. Billige Matratzen zeigen erheblich schneller Abnutzungserscheinungen und bieten somit dauerhaft deutlich schlechteren Liegekomfort. Ein gebrauchter Lattenrost, der bereits an Vorspannung verloren hat, kann zur vorzeitigen Abnutzung einer neuen Matratze beitragen. Milben sind ständige Bewohner einer Matratze und deren Kot ist problematisch für Allergiker. Milben ernähren sich von menschlichen Hautschuppen. Im Milbenkot sind Allergene enthalten, die Allergien auslösen können. Für Allergiker ist es besonders wichtig auf eine ausreichende Belüftung ihrer Matratze zu achten: Da Milben sich bei Zimmertemperatur und Feuchtigkeit stark vermehren, entzieht man ihnen durch regelmäßige Belüftung eine wichtige Lebensgrundlage. Eines ist leider unumgänglich: Nach sieben bis zehn Jahren hat die Matratze ausgedient.