Hygiene

Schlafhygiene ist die Kunst oder Technik, die einen gesunden Schlaf ermöglicht oder fördert: bestimmte Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen – Umgestaltung der Schlafumgebung, Einüben von Schlafritualen oder Entspannungstechniken – helfen, Schlafstörungen zu vermeiden oder wieder ausreichend erholsam zu schlafen.
Psychische und körperliche Belastungen können den Schlaf vorübergehend aus dem Gleichgewicht bringen. Dazu zählen auch äußere Einflüsse wie Licht, Lärm, Raumtemperatur, beengende Schlafkleidung, eine ungeeignete Matratze oder ein schlechtes Bett. Daneben spielen falsche Ernährung, sowie Alkohol-, Nikotin- und Koffeingenuss, insbesondere bei bereits vorhandenen Schlafstörungen, eine große Rolle. Besonders Schichtarbeiter oder Menschen mit sehr unregelmäßiger Arbeitszeit entwickeln, oft erst nach längerer Zeit häufiger Umstellungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Schlafstörungen.
Menschen sind unterschiedlich gegen Störungen wie z. B. Lärm anfällig. Auch benötigt nicht jeder gleich viel Schlaf. Wer nach wenigen Stunden Schlaf ausgeruht und tags leistungsfähig ist, hat dementsprechend ausreichend geschlafen. Wird versucht länger zu schlafen, als eigentlich notwendig, so kann dieses Verhalten auf Dauer ebenfalls Schlafstörungen auslösen, die sich in häufigem Erwachen oder schlechter Schlafqualität äußern. Kinder, die regelmäßig schlafen geschickt werden, obwohl sie noch nicht müde sind, können später Schlafstörungen bekommen.