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Steppbetten

Steppbetten sind Bettdecken, die gesteppt sind, damit die Füllung nicht hin- und herrutscht, sondern schön gleichmässig verteilt ist.

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Woraus bestehen traditionelle Steppbetten?

Die traditionellen Steppbetten haben eine Füllung aus Federn, Daunen oder Schafschurwolle. Die Daune besteht aus einem sehr kleinen Kern, aus welchem strahlenförmig seidenweiche kleine Daunen, welche sehr feine Verästelungen besitzen und eine Menge Luft aufnehmen können, abgehen. Das Gewicht einer Daune liegt bei nur 0,001 – 0,002 g. Als Daunen wird das Untergefieder der im Wasser lebenden Vögel bezeichnet. Die Feder ist der äußere Schutz der Vögel. Die flachen und zweidimesionalen Federn bestehen aus einem Kiel und davon abgehenden weichen Federhärchen.

Was sind neueste Steppbettenarten?

Die Füllung der Steppbetten kann allerdings auch aus Alphakafasern, Meriono – Lammwolle, Baby – Kamelhaar, Kaschmir, ein Baumwolle/Polyester – Gemisch, (silikonisierten) Hohlfasern, Schurwolle, einem Torfwolle/Meriono-Lammwolle – Gemisch, einer Kapok/Baumwolle-Füllung oder Wildseide bestehen.

Merino - Lammwolle:

Merino – Lammwolle gleicht die Temperatur sehr gut aus, besitzt eine hohe Elastizität, ist anschmiegsam/ warm und kann die Feuchtigkeit ausgezeichnet regulieren.

Baby - Kamelhaar:

Baby – Kamelhaar ist ausgezeichnet feuchtigkeitsregulierend, angenehm warm bei geringem Gewicht, besonders weich und anschmiegsam und sehr gut temperaturausgleichend.

Torfwolle:

Torffasern werden von den Blattscheiden des Wollgrases gewonnen. Torffasern können durch das Vorhandensein von Huminstoffen kurzwellige, energiereiche Strahlung in langwellige Wärmestrahlung verwandeln. Aus diesem Grund wärmt Torfwolle aktiv und hat vitalisierende und ausgzeichnete wärmeisolierende Eigenschaften. Die Huminsäure nimmt außerdem Ausscheidungsprodukte der Haut auf. Dabei bindet und neutralisert sie Schweiß, Salze, Gerüche etc. . Huminsäure hemmt die Bakterien.

Alkawolle

Alkawoll besteht aus 40 % Merino-Lammwolle, 30 % Baby-Alphakahaar und 30 % Baby-Kamelhaar und ist sehr gut temperaturausgleichend, anschmiegsam, angenhem warm und feuchtigkeitsregulierend.

Kapokfasern:

Die Kapokfaser wird aus den Fruchtkapseln des Kapokbaumes, welcher in den tropischen Regionen Asiens wildwachsend vorkommt, gewonnen. Kapok ist eine Hohlfaser, welche extrem glatt, fein und leicht ist. Kapok zeichnet sich durch eine hohe Atmungsaktivität, gute Wärmeeigenschaften, Anschmiegsamkeit und eine sehr gute Feuchtigkeitsregulierung aus. Seine angebliche antibakterielle Wirkung gegen Milben und Motten konnte noch nicht wissenschaftlich verifiziert bzw. bewiesen werden.

Wildseide (Tuchseide):

Wildseide (Tuchseide) besteht aus den Kokons der Raupen des in den tropischen Wäldern Südostasiens vorkommenden Eichenspinners. Dieser ernährt sich von den Blättern der dort vorkommenden Eichen. Der Eichenspinner kann leider nicht gezüchtet werden. Die Wildseide übt eine temperaturausgleichend Funktion aus und kühlt bei hohen Temperaturen. Sie ist weich und anschmiegsam als auch feuchtigkeitsregulierend.

Pflegetipps für Steppbette:

Am Ende noch ein paar Tipps zur Behandlung von Steppbetten. Naturhaare in Steppbetten besitzen eine natürliche Selbstreinigungskraft, so dass Sie diese nur gut aufschütteln und lüften muss. Milben bekommen Sie am besten wieder los, wenn Sie das Bettzeug und die Matratze im Winter bei – 10 Grad durchfrieren lassen und danach gut aufschüttelt.